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Universitätszelt 2016

Black America – Die Situation der Afroamerikaner in Vergangenheit und Gegenwart

„Much has changed, much has not“ („Vieles hat sich geändert, vieles nicht.“) - so lautete das Fazit der afroamerikanischen Bürgerrechtsorganisation NAACP Mitte des 20. Jahrhunderts. Auch 150 Jahre nach der Proklamation der Sklavenbefreiung und über 50 Jahre nach Martin Luther Kings berühmter „I Have A Dream“-Rede, auch nach der symbolträchtigen Wahl von Barack Obama zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes muss sich in der US-amerikanischen Gesellschaft sehr noch vieles ändern.

Dies machen rassistisch motivierte Gewalttaten wie die in der Emanuel A.M.E. Church in Charleston (2015) ebenso deutlich wie regelmäßig wiederkehrende Schlagzeilen über brutale Polizeieinsätze, bei denen Schwarze zu Tode kommen, die schuldigen Polizisten dann aber in den meisten Fällen straffrei ausgehen, dies zeigen subtile und weniger subtile Formen von alltäglichem Rassismus und, nicht zuletzt, die massiven strukturellen Benachteiligungen, denen die afroamerikanische Bevölkerung nach wie vor ausgesetzt ist.

Die Ausstellung thematisierte Geschichte und Auswirkungen dieses Rassismus ebenso wie den Widerstand, den die afroamerikanische Bevölkerung ihm zu allen Zeiten entgegensetzte. Nach den Ausstellungen über die afrikanisch-stämmigen Bevölkerungen in der Karibik, in Brasilien und in Spanisch-Amerika bildete sie den vierten Teil der Ausstellungsreihe über die afrikanischen Diaspora. 

Fotos: Nigel Hatton

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