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Afrikazentrum

Universitätszelt 2015

Wiederentdeckte Wurzeln

Auch im Jahre 2015 beteiligte sich die Uni Würzburg wieder an Europas größtem Africa-Festival. Das Forum Afrikazentrum thematisierte in einem Ausstellungszelt vom 4. bis 7. Juni 2015 unter dem Titel "Wiederentdeckte Wurzeln" den Einfluss afrikanischer Sklaven auf die Gesellschaften in Lateinamerika.

Bereits 2008 war die Uni erstmals beim Africa-Festival Würzburg auf den Talavera-Wiesen dabei. Dieses Jahr widmete sich die Ausstellung dem Einfluss Afrikas in Lateinamerika. "Die wichtige Rolle, die Menschen afrikanischer Abstammung bei der Ausprägung der einzelnen Staaten dieser Regionen spielten, ist erst seit wenigen Jahren Gegenstand intensiver Forschung", sagt Universitätspräsident Alfred Forchel.

"Das Thema führte lange ein Schattendasein", sagt auch Karin Sekora, die hinter dem Konzept der Posterausstellung steht und diese mit vielen weiteren Beteiligten umgesetzt hat. Alfred Forchel verweist auf die vielfältigen Kooperationen mit afrikanischen Partnern: "Gemeinsame Forschungsprojekte zu aktuellen Themen, internationale Workshops und afrikanisch-deutsche Lehrprogramme zeigen, wie intensiv der Austausch ist."

Umfangreiche Forschungskooperationen unterhält die Uni beispielsweise in den Life Sciences, Jura oder der Romanistik unter anderem mit Côte d'Ivoire, der Demokratischen Republik Kongo, Niger, Kenia und Tansania. Auch im kommenden Jahr wird sich die Universität daher wieder beim Africa-Festival engagieren. "Die Themen gehen uns ganz bestimmt nicht aus", ist sich Sekora sicher.

Galerie

Banner über dem Eingang zum Ausstellungszelt.
Besucher der Posterausstellung nahmen sich viel Zeit für die umfangreichen Banner und Poster.
Die Ausstellung basiert auf Postern. (Alle Bilder: Marco Bosch)
Dr. Karin Sekora vom Forum Afrikazentrum der Universität.
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