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Geographie und Geologie
Fernerkundliche Ausbildung in Westafrika
Dr. Michael Thiel, Lehrstuhl für Fernerkundung am Institut für Geographie und Geologie
Fremd- und Eigenräume

Im Zuge eines vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanzierten Projektes WASCAL (West African Science Service Center for Climate Change and Adapted Land Use) führt der Lehrstuhl für Fernerkundung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg verschiedene Aktivitäten zur Ausbildung westafrikanischer Masterstudenten und Doktoranden durch. Diese Lehraktivitäten führen unsere Lektoren nach Ghana, Togo, Burkina Faso, Mali und Nigeria. Dort findet die Lehre jeweils über einen Zeitraum von ein bis drei Wochen statt. Dabei wird sowohl die Theorie der Satellitenbildverarbeitung als auch deren praktische Umsetzung an kostenfreier Software unterrichtet. Je nach Themenschwerpunkt werden Feldbegehungen durchgeführt.

Die WASCAL-Länder sowie Orte mit Aktivitäten des Lehrstuhls für Fernerkundung.
Gruppenfoto mit Studenten, Dozenten und WASCAL Direktor an der Universität Lomé (Togo).
Lehre in Westafrika

Die Schwerpunkte der Unterrichtseinheiten richten sich nach dem Fokus der westafrikanischen Universitäten: "Geographische Informationssysteme und Fernerkundung" sowie "Fortgeschrittene Fernerkundung" in Kumasi (Ghana), "Angewandte Fernerkundung" sowie "Landnutzungsdynamik und Modellierung" in Minna (Nigeria), "Kartierung landwirtschaftlicher Nutzung" in Katibougou (Mali) und "Erdbeobachtungstechniken im Katastrophenmanagement" in Lomé (Togo). Diese Lehrveranstaltungen fanden bisher unregelmäßig statt. Da lokale Experten fehlen, insbesondere wenn es um die Nutzung kostenfreier Software geht, ist eine Verstetigung der Lehre von unseren Partnern in Westafrika gewünscht. Gegenwärtig werden in WASCAL Möglichkeiten zur deren Umsetzung evaluiert.

Frisch graduierte Masterstudenten an der FUT Minna mit Dozenten und Verantwortlichen des Ausbildungsprogramms.
Mit Studenten und Kollegen der Universität der Vereinten Nationen (UNU) beim Übungen zur Datenaufnahme in der Stadt Lomé (Togo).
Training in der Anwendung fernerkundlicher Daten

Der Lehrplan sieht eine direkte praktische Umsetzung des Lehrstoffs vor. Dies geschieht in der Regel am Computer oder am eigenen Laptop. Für Doktoranden besteht zudem die Möglichkeit eines sechsmonatigen Aufenthaltes am Lehrstuhl für Fernerkundung, um die Lehrinhalte zu vertiefen und weitergehende praktische Erfahrungen im Austausch mit den Kollegen zu erlangen. Darüber hinaus besteht ein sehr enger Austausch zwischen dem Lehrstuhl für Fernerkundung und den Doktoranden insbesondere im Hinblick auf die Ausarbeitung ihres Forschungsthemas.

Auch die Dozenten lernen viel neues. Hier zu sehen mit den Studenten beim Verzehr selbstgekochter afrikanischer Gerichte.
Besprechung der laufenden Arbeiten am Computer.
Weiterführende Links

Dr. Michael Thiel hat ein Diplom in Angewandten Umweltwissenschaften von der Universität Trier. 2013 promovierte er an der Universität Jena zur Nutzung von Texturinformationen hochaufgelöster SAR-Daten zur Beschreibung von Siedlungsflächen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fernerkundung der JMU forscht und lehrt er derzeit zum Thema Landnutzung in Westafrika.

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