Intern
Afrikazentrum

Forschung

Die Universität Würzburg ist seit Jahren ein Zentrum für intensive, international beachtete Forschungsarbeiten in Afrika. Eine aktive Forschungstätigkeit von WissenschaftlerInnen der Universität Würzburg in Afrika besteht schon seit den 1950er Jahren, das heißt der afrikanische Kontinent wurde schon zu einer Zeit bereist und beforscht, als dies noch sehr unüblich war.

In diesem Zusammenhang sollen beispielhaft die seit Jahrzehnten gepflegten Kontakte und Kooperationen von Prof. Dr. H. Hagedorn aus der Geographie, Prof. Dr. Ernstpeter Ruhe aus der Romanistik, Prof. Dr. K. Fleischer aus der Tropenmedizin, und Prof. Dr. K. E. Linsenmair aus der Tropenbiologie genannt werden. Viele dieser Partnerschaften sind vertraglich festgelegt.

Darüber hinaus existieren hervorragende, zum Teil drittmittelstarke Kooperationen und Partnerschaften auf der Ebene der einzelnen Lehrstühle, die sehr lebendig sind, zum Beispiel am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie im Rahmen des DFG geförderten Kilimanjaro-Projekts und der ökologischen Forschungsstation im Comoé National Park, Côte d’Ivoire, in der Fakultät für Chemie und Pharmazie und in der Medizin (z.B. im Rahmen des SFB 630 oder des Rachitis-Projektes, letzteres in Zusammenarbeit mit der Geographie) sowie im Neuphilologischen Institut mit Forschungen zu den Literaturen des anglophonen und frankophonen Afrika.

Das Interesse an Afrika ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Dies zeigt sich daran, dass WissenschaftlerInnen aus allen Fakultäten in diversen Projekten aktiv mit Afrika beschäftigt sind, was sich in einem mehrere Millionen Euro umfassenden Drittmittelvolumen widerspiegelt. Die Einzigartigkeit des Standorts Würzburg in der Afrikaforschung in Deutschland zeigt sich nicht zuletzt daran, dass nach dem von 1992 bis 2003 laufenden DFG-Graduiertenkolleg "Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung in Afrika" Würzburg nun Sitz des ersten – und bislang einzigen – deutsch-afrikanischen Graduiertenkollegs ist, das sich dem drängenden Thema „HIV/AIDS and Associated Infectious Diseases in Southern Africa“ widmet. Die Sprecher sind Prof. Dr. Axel Rethwilm, Universität Würzburg, und Prof. Dr. Wolfgang Preiser, Universität Stellenbosch, Südafrika.

Aktivitäten dieser Art zu vernetzen und zu bündeln, Synergien zu erzeugen und die sich daraus ergebenden Potenziale voll auszuschöpfen – diese Absichten und Ziele führten 2009 zu Gründung des Forums Afrikazentrum der Universität Würzburg.

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